Zusammenarbeit mit den Kindergärten
Die Grundschule Hamm schult Kinder ein, die aus 6 verschiedenen Kindergärten kommen. Eine immerhin doch erwähnenswert große Kindergruppe hat keinen Kindergarten besucht. Diese setzt sich insbesondere aus Kindern zusammen, die selbst und deren Eltern Mennoniten sind. Daraus resultiert je nach Kindergartenkonzeption eine unterschiedliche Vorbildung der Kinder, die in der neuen Klasse zu teilweise interessanten Beobachtungen führt. Der Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin muss mit viel Geschick die unterschiedlichen Vorkenntnisse erkennen und zusammenführen. In den Sitzungen mit den Kindergartenteams wurde diese Tatsache den einzelnen Kindergärten erst bewusst, nachdem die unterschiedlichen Konzeptionen gegenseitig vorgestellt worden waren. Gemeinsam sind folgende Entwicklungsziele formuliert worden:
- Es soll regelmäßige Treffen zwischen den Kindergärten und der Schule geben. Es sind etwa 3 Begegnungen pro Jahr angedacht.
- 2. Mit den Erzieherinnen soll es ebenfalls regelmäßige Kontakte geben, hier kann der Einzelfall im Vordergrund stehen.
- 3. Gegenseitige Rückmeldungen sollen regelmäßig stattfinden, um die Effektivität der Zusammenarbeit zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.
- 4. Es ist anzustreben, in den ersten Wochen nach den Sommerferien Treffen mit den ehemaligen Erzieherinnen und den jeweiligen Klassenlehrern und Klassenlehrerinnen durchzuführen um sich darüber auszutauschen, ob die für einen erfolgreichen Schulstart notwendigen Voraussetzungen der einzelnen Kinder gegeben sind.
- 5. Es sollen Formen entwickelt werden, die präventive pädagogische Maßnahmen möglich machen. Dies können Elternsprechtage im Kindergarten oder in der Schule oder auch gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen sein.
- 6. Entwicklungsberichte in Form eines „Abschiedsbriefs“ der die Interessen und Entwicklungen des Kindes widerspiegelt werden angestrebt und als Hilfe für die Arbeit mit den zukünftigen Erstklässlern eingesetzt.
- 7. Die Begegnung mit den zukünftigen Schulneulingen soll erweitert werden durch Klassenbesuche, Einladungen zu Schulveranstaltungen oder gemeinsame Sportveranstaltungen.
- 8. Ein möglichst frühes Gespräch mit den Eltern über Erziehungsinhalte sollte angestrebt werden.
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